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700 Wohnungen: Quote für bezahlbares Wohnen wirkt!

Wohnen für alle bezahlbar machen

2. Oktober 2020

Vor drei Jahren wurde die Quote für bezahlbares Wohnen im Rahmen des 12-Punkte-Programms mit einer einzigen Stimme Mehrheit beschlossen. In anderen Städten überparteilich unumstritten, verweigern in Mannheim viele der anderen Parteien die Zustimmung für bezahlbares Wohnen.

Dabei sind die Ergebnisse klar: Vor der Einführung der Quote für bezahlbares Wohnen haben privatwirtschaftliche Investoren nahezu keine bezahlbare Wohnung geschaffen. Seit der Einführung der Quote für bezahlbares Wohnen entstehen bei Neubaugebieten mindestens 30 Prozent im bezahlbaren Segment. Aktuell bedeutet dies einen Quadratmeterpreis der Kaltmiete von maximal 7,85 Euro. Dabei bleiben entgegen der geäußerten Befürchtungen die Investitionen weiterhin auf hohem Niveau.

Quote für bezahlbares Wohnen wirkt

Über 700 Wohnungen entstehen nun durch die Regelung. Stadtweit: Egal ob etwa auf Spinelli in Feudenheim und Käfertal, in der Augusta-Anlage, auf Hammonds in Seckenheim, bei Epiphanias in Feudenheim oder auf Turley und der Schafweide in der Neckarstadt. Noch nicht eingerechnet: Neuentwicklung Collini-Center und Otto-Bauder-Anlage in Seckenheim sowie weitere knapp 1000 Wohnungen der GBG mit Landeswohnraumförderung auf Franklin in Käfertal, auf der Schönau und im Jungbusch.
 
Unbestritten ist also: Die Quote wirkt! Wichtig wird sein, das 12-Punkte-Programm und seine Instrumente genau zu prüfen und zu erweitern. Auch ein Zweckentfremdungsverbot für Ferien- und leerstehende Wohnungen gehört dazu.

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