Empfänger*in: Gemeinderat

Wohnen für alle bezahlbar machen


Auf Franklin in Käfertal entstehen schöne Wohnungen und Häuser für 9000 Menschen. Aus allen gesellschaftlichen Schichten! Weil wir die Flächen damals nicht einfach an die Meistbietenden verkauft haben. Als SPD wollen wir diesen Weg in ganz Mannheim weitergehen – für mehr bezahlbares Wohnen!

Als langjähriger Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Mannheim weiß ich, wie hart Sie für Ihr Entgelt arbeiten müssen. Deshalb setze ich mich für ein soziales Miteinander in Mannheim ein. Die Mieten steigen weiter. Wohnungsangebote sind knapp. Und wenn gute kommen, sind sie gleich weg. Gerade in der Innenstadt werden Wohnungen zur Profitmaximierung als Ferienwohnungen vermietet statt auf lange Zeit.

Uns als SPD ist wichtig, dass Ihre Kinder in Sicherheit aufwachsen. Die Chancen im Leben müssen unabhängig davon sein, wo man lebt. Es ist nur gerecht, wenn Wohnen bezahlbar ist – egal in welchem Stadtteil, egal mit welchem Einkommen.

Chance für den Wohnungsbau

Wir als SPD wollen mit dem Bodenfonds, dass die Stadt deutlich mehr Grundstücke erwirbt und nur noch in Ausnahmefällen Grundstücke für den Geschosswohnungsbau verkauft. Ziel ist, frühzeitig Flächen zu erwerben und für bezahlbares Wohnen zu nutzen. Größere städtische Grundstücke sollen dafür nicht mehr verkauft werden. Nutzen kann sie, wer bezahlbares Wohnen, gemeinschaftliche Wohnformen oder Klimaschutz fördert.

Schon lange gilt in Mannheim die Quote für bezahlbares Wohnen: Bei Neubauten muss der Quadratmeterpreis bei mindestens 30% der neu gebauten Wohnungen bei 8€ oder darunter liegen. Aber jüngste Beispiele zeigen, dass sich nicht alle Investoren daran halten wollen. Kauft die Stadt Grundstücke, hat sie direkt Einfluss darauf.

Jetzt haben wir die Chance auf einen Wandel in der städtischen Bodenpolitik. Und damit für den Wohnungsbau. 2020 wurde unser Konzept zum Bodenfonds beschlossen, dieses Jahr hat die Stadt das erste Grundstück mit diesen Mitteln gekauft. Bei diesem ersten Schritt soll es nicht bleiben – wir wollen, dass die Stadt noch mehr Grundstücke kauft.

Klares Verfahren für mehr bezahlbares Wohnen

Gerade in der Mannheimer Innenstadt und umliegenden Gebieten sind Wohnungsangebote besonders knapp. Und gerade dort werden häufig Wohnungen als Ferienwohnungen statt zur Langzeitmiete vermietet – weil das den Vermietern mehr Geld bringt. Dadurch stehen Wohnungssuchenden weniger Wohnungen zur Verfügung und die Mietpreise steigen.

Wir stellen uns eindeutig auf die Seite der Mieter*innen und Wohnungssuchenden und sagen: Das geht so nicht! Wir wollen deshalb, dass Mannheim eine Zweckentfremdungssatzung erlässt, in der geschäftliche Nutzung, touristische Vermietung oder Leerstand ohne Genehmigung nicht mehr möglich ist. Damit alle Wohnungen für diejenigen zur Verfügung stehen, die in Mannheim eine Wohnung suchen.

Notwendig wäre darüber hinaus, dass auch die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen der Genehmigung durch die Stadt bedarf. Dazu ist allerdings eine bundesgesetzliche Regelung notwendig, die von der CDU nicht mitgetragen wird.


Gemeinsam können wir mehr bezahlbare Wohnungen schaffen. Für mehr Gemeinschaft statt Einzelinteressen. Für eine soziale Stadt. Setze jetzt ein Zeichen! Unterzeichne den Aufruf für bezahlbares Wohnen!

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Reinhold Götz startete diese Petition
vor 1 Jahr

38 Kommentare

Kathrin Winter
Kathrin Winter

weil ich es ein Unding finde, dass Wohnungen für Airbnb Gäste angemietet/gekauft werden, um sie teuer zu vermieten. Ich selbst wohne in einer Eigenturmswohnung und betreibe ebenfalls Airbnb/ aber wohne immerhin mit in der Wohnung. So war auch der Ursprungsgedanke von Airbnb. So kann man es betreiben – aber aus reiner Profitgier sollte man das Geschäft mit Gästen nicht sehen. Wohnraum sollte in den Innenstädten einfach für Anwohner in ausreichender Zahl vorhanden sein. So zumindest meine persönliche Meinung.

Henry Koch
Henry Koch

Wohnen „ist“ ein Grundrecht. Spekulation mit Grund und Boden lässt mieten explodieren. Eine Stadt lebt von Diversität. Wir, die Einwohner sind Stadt. Wir machen diese Stadt mit unseren verschiedenen Lebensgeschichten und Lebensvisionen zu dem was sie ist. Lebenswert. Wir wollen nicht in einer Stadt leben in der Menschen ihr Dach übern Kopf an Boden Spekulanten verlieren oder überteuert mieten müssen. Wohnen ist genauso wie das soziale Umfeld ein Gesundheitsfaktor.

Thomas Motsch
Thomas Motsch

Wohnraum knapp ist und durch Urlaubsvermietungen Kapazitäten dem Wohnungsmarkt entzogen werden und sich überdies negativ auf die Hotelrie auswirken

Gregor Urmetzer
Gregor Urmetzer

Weil AirBnB den Wohnraum in Mannheim blockiert und verteuert.

dr-lehnert7464
dr-lehnert7464

Hallo! Ich lebe seit 1950 in Mannheim.Ich kenne Mannheim noch mit Ruinen und Bombentrichter. Ich habe den Wiederaufbau und die Entwicklung von Mannheim miterlebt.Den Slogan „Bezahlbares Wohnen “ für relativ.Die Frage stellt sich für eine Familie mit 1700Euro Netto im Monat anders als für eine Familie mit 5-6000 Euro Netto im Monat.Der Blickwinkel ändert sich.Keiner kann daher sagen wo bezahlbares Wohnen anfägt und wo es aufhört. Ich peesönlich halte “ Arbeitsplatz,Einkommen sowie Angebot und Nachfrage “ für die wichtigsten Stellschrauben.Die Subventionierung des Wohnungsbaus für alte Menschen,kranke Menschen,behinderte Menschen und alleinerziehende Mütter halte ich für sozial und wichtig.Aber Zwangsmaßnahmen sind für mich der falsche Weg.Ich habe keine Patentlösung ,nein das habe ich nicht.Aber ich habe klare Vorstellungen für faire Mietprese ohne Druck,Zwang oder Besserwisserei. Ich würde daher gerne Ihrer Diskussion zuhören und zusehen. MfG Dr.Lehnert.Stadtrat

dr-lehnert7464
SPD Gemeinderatsfraktion

Hallo Herr Dr. Lehnert, verfolgen Sie die Diskussion gerne unter spdmannheim.de/livestream

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