Gute Nachricht: Neues Wohn- und Kita-Projekt im Niederfeld verbindet Generationen

Im Mannheimer Stadtteil Niederfeld entsteht ein zukunftsweisendes Projekt, das Jung und Alt zusammenbringt. Die Theodor Fliedner Stiftung plant auf dem Grundstück in der Alberichstraße 100–102 ein generationenübergreifendes Wohn- und Bildungsprojekt mit Betreutem Wohnen für Senior*innen und einer neuen Kindertagesstätte. Damit werden gleich zwei drängende Bedarfe aufgegriffen: mehr seniorengerechter Wohnraum und zusätzliche Kita-Plätze. Gleichzeitig entsteht ein Ort der Begegnung, der den Austausch zwischen den Generationen fördert und den Zusammenhalt im Quartier stärkt.

Mehr Kita-Plätze für Familien

Die Stadt Mannheim unterstützt den Bau der siebengruppigen Kita mit rund 3,4 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt. Die Einrichtung wird als Ganztags-KiTa von einem gemeinnützigen Träger betrieben. Flexible Raumkonzepte ermöglichen es, die Nutzung künftig an den Bedarf von Krippen- oder Kindergartengruppen anzupassen.

Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Mannheim – ein zentrales Anliegen der SPD-Gemeinderatsfraktion, auch in finanziell herausfordernden Zeiten.

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

Im Bereich des Betreuten Wohnens entstehen 33 barrierefreie Mietwohnungen mit ein bis vier Zimmern. Ergänzt wird das Angebot durch individuell wählbare Service- und Unterstützungsleistungen. Ziel ist es, Senior*innen ein selbstbestimmtes Leben mit hoher Lebensqualität bis ins hohe Alter zu ermöglichen – in einem lebendigen Stadtteil mit guter Nahversorgung und attraktiven Freizeitmöglichkeiten rund um den Stollenwörthweiher.

Begegnung und Rückzug – gut durchdacht

Das Bauvorhaben besteht aus zwei L-förmigen Gebäudeteilen für Wohnen und Kita. Ein gemeinsamer Innenhof sowie offen gestaltete Eingangsbereiche fördern Begegnungen zwischen den Generationen. Gleichzeitig sorgen klar getrennte Bereiche für Rückzug, Sicherheit und geschützte Spielräume. Das Projekt erfüllt hohe ökologische Standards, unter anderem durch Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Nutzung erneuerbarer Energien.

Nachhaltige Stadtentwicklung im Niederfeld

Der naturnahe Charakter des Grundstücks soll möglichst erhalten bleiben. Unvermeidbare Eingriffe werden durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen und fachlich begleitet. Für die SPD-Gemeinderatsfraktion zeigt dieses Projekt, wie moderne Stadtentwicklung angegangen werden kann: sozial gerecht, ökologisch verantwortungsvoll und generationenübergreifend. Das Niederfeld erhält damit einen starken Abschluss seiner Quartiersentwicklung und einen echten Mehrwert für die Menschen vor Ort.

Der Baustart ist für das erste Quartal 2026 geplant. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 vorgesehen.

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