Zusammenhalten: Familienfreundlicher Gemeinderat

Antrag zur Sitzung des Gemeinderats am 12. Dezember 2023

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Verbesserung der Vereinbarkeit von ehrenamtlicher Ratsarbeit sowie Familie und Beruf zu erstellen. Dieses soll den Mitgliedern des Gemeinderats bis zum Ende des 1. Quartals 2024 vorgelegt werden. Hierbei sollen insbesondere folgende Punkte geprüft werden:

• Etablierung hybrider Sitzungen – die Teilnahme soll vor Ort sowie virtuell möglich sein

• Angebot von Notfallkinderbetreuung und Bereitstellung einer Liste mit externen Betreuungsanbietern / Babysittern für den Notfall

• Einrichtung eines kinderfreundlichen Raumes in der Nähe des Sitzungsraumes

• Alle Termine im Rahmen der Stadtratstätigkeit sollen planbar und verlässlich sein. Es ist für alle Termine entsprechend der Tagesordnung eine Endzeit anzugeben, zu der die restliche Tagesordnung im Bedarfsfall verschoben werden muss.

• Einführung einer Redezeitbegrenzung

• Sachfragen im Gemeinderat zu bestimmten Themen, die bereits in Ausschüssen verhandelt wurden, soll nur dann stattgegeben werden, wenn es um wirklich neue Punkte geht. Die Klärung von Sachfragen findet in den Ausschüssen statt.

Begründung:

Die ehrenamtliche Gemeinderatsarbeit wird zunehmend zeitintensiver.

Dies ist für Eltern von kleinen Kindern, die zudem im Beruf stehen, kaum noch zu bewältigen. Jüngste Meldungen über derzeitige Vetreter*innen im Gemeinderat, die aus diesem Grund nicht erneut zur Wahl stehen, bestätigen dies leider drastisch. Es ist aber unerlässlich, dass die Zusammensetzung des Gemeinderates die Stadtgesellschaft breit repräsentiert, und gerade auf die Menschen im Beruf und mit Familie darf nicht verzichtet werden.

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